Tierethik & Tierschutz

Etwa 56 Milliarden landwirtschaftlich genutzter Tiere bevölkern den Planeten Erde. Ihre bloße Zahl wirft ebenso ethische Bedenken auf, wie die große Frage nach der generellen Vertretbarkeit der Nutzung und Tötung von Tieren.

Die Tierethik ist deshalb untrennbar mit der Ernährungsethik verbunden. Was darf der Mensch? Darf man andere Lebewesen für Nahrungszwecke töten?

 

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Das vorherrschende Weltbild macht die Erde dem Menschen Untertan. Tiere stehen, sofern gewisse Grenzen eingehalten werden, dem Menschen zur Verfügung. Dieser gesellschaftliche Common Sense wird jedoch zunehmend in Frage gestellt. Der australische Philosoph und Tierethiker Peter Singer etwa prägte wesentlich die Debatte um den Speziezismus. Kernthese dieses Ansatzes ist die Annahme, dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies - analog zu der Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, ethnischen Gruppe oder zu einem Geschlecht - keine Diskriminierung zur Folge haben darf.

Neben den zahlreichen philosophischen Ansätzen der Tierethik spielen auch praktisch relevante Problemstellungen des Tierschutzes eine Rolle, etwa die Zucht- und Haltungsbedingungen von Tieren.

 

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